Stammdatenmanagement
Synonyme: MDM, Stammdatenpflege, Master Data
Definition: Stammdatenmanagement bezeichnet die strukturierte Verwaltung, Pflege und Governance zentraler Unternehmensdaten wie Artikel‑, Kunden‑, Lieferanten‑ und Preisstammdaten über alle Systeme hinweg.
Was versteht man unter Stammdatenmanagement im ERP‑Kontext?
Im Stammdatenmanagement bilden konsistente und qualitätsgesicherte Stammdaten die Grundlage stabiler ERP‑Prozesse. In Microsoft Dynamics 365 Business Central steuern sie u. a. Auftragsabwicklung, Disposition, Fakturierung und Reporting. Ziel ist es, Dubletten, Inkonsistenzen und manuelle Korrekturen zu vermeiden und eine einheitliche Datenbasis für operative und analytische Prozesse sicherzustellen.
Welche Use Cases sind für das Stammdatenmanagement relevant?
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Zentrale Pflege von Artikel‑, Kunden‑ und Lieferantenstammdaten
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Steuerung von Preis‑, Rabatt‑ und Konditionslogiken
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Synchronisation mit angebundenen Systemen (z. B. CRM, BI, E‑Commerce)
Praxisbeispiel
Ein Großhändler stellt durch klar definierte Pflegeprozesse im Stammdatenmanagement sicher, dass Preise, Verpackungseinheiten und Lieferdaten systemübergreifend konsistent sind.
Stammdatenmanagement im Groß‑ und Fruchtgroßhandel
Im Groß‑ und Versandhandel erweitert KatarGo Business Central gezielt um handelsnahe Stammdatenstrukturen, z. B. für komplexe Artikelvarianten, Preise, Konditionen und logistikrelevante Attribute.
Im Fruchtgroßhandel adressiert Freshfin spezifische Anforderungen an das Stammdatenmanagement, etwa Chargen‑ und Partienlogiken, MHD‑Steuerung, Herkunftsinformationen und saisonale Artikelstrukturen. Darauf aufbauend sorgt B.i.Team dafür, dass diese Stammdatenmodelle prozessual sauber definiert und systemübergreifend konsistent genutzt werden.
Verwandte Begriffe
Stammdatenqualität systematisch verbessern
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