Neue Voraussetzungen für die Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen

Wie diese in Microsoft Dynamics 365 Business Central | NAV umzusetzen sind, erfahren Sie von B.i.TEAM

Eine gültige Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IDNr.) und die Zusammenfassende Meldung (ZM) wurden ab 1. Januar 2020 zur materiell-rechtlichen Voraussetzung für die Anwendung der Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen. Bisher war die gültige USt-ID lediglich eine formelle Voraussetzung. Somit gewinnen regelmäßige qualifizierte Abfragen der Gültigkeit der USt-ID erheblich an Bedeutung.

Um den Anforderungen einer umsatzsteuerbefreiten EU-Lieferung gemäß § 6a Abs. 4 UStG gerecht zu werden, müssen zum Zeitpunkt der Lieferung zwingend die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, der Name des Geschäftspartners, die Rechtsform sowie die Anschrift des Kunden auf Gültigkeit gemäß § 18e UStG geprüft werden.

Unter Beachtung der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns ist ein qualifizierter Nachweis über die Gültigkeit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zu erbringen, andernfalls steht das liefernde Unternehmen gegenüber dem Finanzamt in der Steuerschuld.

Für alle Dynamics Business Central | NAV Versionen ab 2016 stehen hierfür im Standard der Lösung Basistools  zur Verfügung. Für erweiterte Anforderungen, wie z. B. eine Prüfung aus dem Beleg heraus oder die automatisierte Prüfung sind individuelle Anpassungen oder der Einsatz von Add-On-Modulen erforderlich.

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Sollten Sie bei der Einrichtung der Standardlösung unsere Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an unseren Support. Bei erweiterten Anforderungen oder Einsatz einer älteren  Dynamics NAV Version wenden Sie sich bitte an ihren vertrieblichen Ansprechpartner.

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[veröffentlicht am 22.01.2020]

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